Learning by doing – Lösungen an eigenen Beispielen erarbeiten: Die DVS unterstützt dabei.
Eine Regionalmanagerin ist im Arbeitsalltag oftmals eine Einzelkämpferin. Bei der kollegialen Beratung der DVS erhält sie die Möglichkeit, Probleme und Lösungen mit Menschen zu reflektieren, die im gleichen Arbeitsfeld tätig sind und sich ähnlichen Herausforderungen gegenübersehen: In Gruppen mit fünf bis sechs Personen aus mindestens zwei Regionen stellen sich die Teilnehmenden aus den Regionalmanagements gegenseitig ihre kniffligen Fälle vor und entwickeln gemeinsam Lösungen.
Dabei nehmen sie wechselseitig die Rolle der beratenden und die der nach einer Lösung suchenden Person ein. Durch den klar strukturierten Ablauf und gezielte Fragen können in kurzer Zeit auch komplexe Problemstellungen bearbeitet werden. Ein positiver Nebeneffekt der gegenseitigen Beratungen ist, dass die Teilnehmenden auch von den für die anderen Fälle erarbeiteten Lösungsansätzen profitieren.
Mögliche Fallbeispiele
Was kann ich tun, damit wir in unserer Region gemeinsam gut zusammenarbeiten? Das könnte eine Frage für die kollegiale Beratung sein.
Oder: Wie können Kommune sowie Wirtschafts- und Sozialpartner zukünftig konstruktiv in den Prozess eingebunden werden? Wie lässt sich einem Projektträger die eindeutige Ablehnung seines Projekts kommunizieren? Manchmal steigen Partner aus einem Projekt aus – was dann? Wie gelingt es, die Entwicklungsziele so zu vermitteln, dass sie die Menschen vor Ort motivieren?
Interessierte LEADER-Regionalmanagements können sich für die kollegiale Beratung bewerben. Die DVS finanziert die Schulung. Schulungsraum, Unterkunft sowie Verpflegung müssen von den Regionalmanagements selbst organisiert werden.