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Ziel des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) ist es, den ökologischen Landbau und die ökologische Lebensmittelwirtschaft zu stärken und auszuweiten. Unterstützt wird die praxisnahe Forschung entlang der gesamten Wertschöpfungskette und ein zeitnaher und effizienter Wissenstransfer der Ergebnisse in die Praxis.
Das BÖL ist das zentrale Umsetzungs- und Finanzierungsinstrument der Bio-Strategie 2030. Auch die nachhaltige Vermittlung von Fachwissen zum Ökolandbau und die Information, Weiterbildung und Vernetzung der Akteure kann gefördert werden.
Mit dem Bundesprogramm Nutztierhaltung (BUNTH) unterstützt das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) den Wandel hin zu einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Nutztierhaltung. Es fördert Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) mit einem breiten Themenspektrum über viele Tierarten hinweg mit dem Ziel der Verbesserung des Tierwohls, der Reduktion schädlicher Umweltwirkungen aus der Tierhaltung sowie der Weiterentwicklung zukunftsfähiger Haltungssysteme in der landwirtschaftlichen Tierhaltung.
Die große Bandbreite der geförderten Projekte stellt dabei eine Besonderheit des Bundesprogramms dar: Es besteht die Möglichkeit der Förderung über alle Stufen der Forschung hinweg, von der Grundlagenforschung bis hin zur Anwendung in der Praxis, wobei der Wissenstransfer als wichtiges Element integriert ist. Ausgenommen sind Vorhaben mit dem Ziel der Produktentwicklung.
Das Bundesprogramm Nutztierhaltung arbeitet mit fachspezifischen Bekanntmachungen, die im Bundesanzeiger veröffentlicht werden. Entscheidende Kriterien für die Förderung sind unter anderem die fachliche Qualität und Aktualität sowie der wissenschaftliche Nutzen und die praktische Anwendbarkeit der zu erwartenden Ergebnisse.
Die Zielgruppe des Bundesprogramms Nutztierhaltung bilden Forschungseinrichtungen, Vereine, Landwirtschaftskammern bzw. Landeseinrichtungen, Verbände, Betriebe aus der landwirtschaftlichen Praxis und dem vor- und nachgelagerten Bereich, Beratungseinrichtungen sowie Unternehmen (KMU).
Das Programm zur Innovationsförderung des BMLEH unterstützt Forschung und Entwicklung, Wissenstransfer sowie bessere Rahmenbedingungen für Innovationen in der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Im Fokus steht die Förderung von Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Start-ups, die in Kooperation mit anderen Unternehmen oder wissenschaftlichen Einrichtungen innovative Ideen zu smarten Produkten (weiter-)entwickeln.
Über die Deutsche Innovationspartnerschaft Agrar (DIP) werden im Rahmen des Innovationsprogramms praxisrelevante Ansätze im Bereich der experimentellen Entwicklung (ab TRL 5) gezielt bis zur Marktreife weitergefördert. In der DIP können Projektideen initiativ jährlich zum 15. Februar und 15. August eingereicht werden.
Die BLE unterstützt das BMLEH dabei, das große Potenzial der Digitalisierung für die Land- und Ernährungswirtschaft zu nutzen. Digitale Technologien leisten einen wesentlichen Beitrag für eine effizientere und umweltverträglichere Land- und Hofbewirtschaftung sowie Lebensmittelproduktion. Die Ziele der Digitalisierungsstrategie werden in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Etablierung von Experimentierfeldern und dem Wissenstransfer umgesetzt.
Mit der Digitalisierung und der Landwirtschaft treffen hochkomplexe Systeme aufeinander. Die BLE betreut als Projektträger mehrere Förderprogramme aus der Digitalisierungsstrategie des Bundesministeriums, um die Rahmenbedingungen des “Digital Farming” maßgeblich mitzugestalten.
Skizzen und Anträge können in der Regel nur im Rahmen von Bekanntmachungen eingereicht werden, eine initiative Einreichung ist nicht vorgesehen. Wer antragsberechtigt ist, variiert je nach Bekanntmachung.
EIP-Agri ist die Abkürzung für die "Europäischen Innovations-Partnerschaften für Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit". Ziel von EIP-Agri ist es, die landwirtschaftliche Produktion bei geringerem Ressourcenverbrauch zu steigern und dadurch nachhaltiger zu machen.
Landwirtschaft und Forschung sollen durch EIP besser verzahnt werden, um Innovationen schneller in die Praxis zu bringen. Dabei hilft der Bottom-up-Ansatz: Probleme der praktischen Landwirtschaft werden gemeinsam von Partnern aus Beratung, Unternehmen, Verei-nen und Verbänden sowie Wissenschaft und Forschung in Operationellen Gruppen (OGs) bearbeitet.
Die Aufgabe der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) ist es, die Operationellen Gruppen und weitere Netzwerkpartner zu unterstützen und über EIP-Agri zu informieren.
Die Abwicklung von EIP-Agri inkl. Antragsstellung erfolgt direkt in den Bundesländern.
Die Förderberatung “Forschung und Innovation” des Bundes ist Erstanlaufstelle für alle Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung des Bundes und gibt orientierende Hinweise zu Förderangeboten der Länder und der EU für Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Sie wendet sich an Unternehmen (insbesondere kleine und mittlere), Forschungseinrichtungen und Hochschulen.
Die Förderberatung “Forschung und Innovation” des Bundes arbeitet im Auftrag verschiedener Bundesministerien.
Das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation hat das Ziel einer europaweiten wissens- und innovationsgestützten Gesellschaft. Außerdem soll es eine wettbewerbsfähige Wirtschaft aufbauen und gleichzeitig zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Die Förderung bietet verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten für Verbundvorhaben, Einzelförderungen, Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahmen sowie weitere Finanzierungsin-strumente.
Die Nationale Kontaktstelle Bioökonomie und Umwelt berät und informiert zu den Themen und Ausschreibungen des Clusters 6 “Lebensmittel, Bioökonomie, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt” und den Missionen “A Soil Deal for Europe” und “Restore our Ocean and Waters”.
Das Programm zur Innovationsförderung unterstützt Forschung und Entwicklung, Wissenstransfer sowie bessere Rahmenbedingungen für Innovationen in der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Im Fokus steht die Förderung von Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Start-ups, die in Kooperation mit anderen Unternehmen oder wis-senschaftlichen Einrichtungen innovative Ideen zu smarten Produkten (weiter-)entwickeln.
In regelmäßigen Abständen werden über thematisch ausgerichtete Bekanntmachungen neue Projektideen in Form von Skizzen in einem wettbewerblichen Verfahren eingeworben. Die Förderprojekte können sich dabei hinsichtlich ihrer Technologiereifegrade (TRL) in einer Bandbreite von 2 bis 8 bewegen.
Die Innovationsförderung, dessen fachliche Betreuung im Projektträger BLE angesiedelt ist, umfasst vielfältige Themenbereiche, unter anderem:
Das Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) des Bundeswirtschafsministeriums (BMWE) ermöglicht die Realisierung vielversprechender, nichttechnischer Innovationen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Möglich sind unter anderem kreativwirtschaftliche Konzepte, Organisationsmodelle von Social Start-ups, neue Plattform-formate und viele weitere Innovationen.
Forschungsförderung, Start-up-Finanzierung und Unterstützung zur Förderung des Start-up-Ökosystems werden gemeinsam von der Landwirtschaftlichen Rentenbank und dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat initiiert und finanziert. Dieses Engagement ergänzt die Landwirtschaftliche Rentenbank mit Investitionen in Venture Capital Fonds.
Start-ups im erweiterten Agrarbereich mit einer innovativen Geschäftsidee können mit Nachrangdarlehen und Innovationsgutscheinen gefördert werden. In Kooperation mit dem Frankfurter Gründerzentrum TechQuartier organisiert die Landwirtschaftliche Rentenbank ein mehrphasiges Programmangebot, das den gesamten Lebenszyklus eines Start-ups gezielt adressiert.
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) spielen eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung neuer Technologien zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung. Sie sind Anbieter von Produkten, Verfahren und Dienstleistungen, durch die der Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen verringert sowie Beiträge zur Anpassung an den Klimawandel geleistet werden können.
KMU sind zudem Know-how-Träger und stellen eine wichtige Nahtstelle für den Transfer von Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft dar. Mit der Förderrichtlinie “KMU-innovativ: Energieeffizienz, Klimaschutz und Klimaanpassung” (KMUi-Klima) sollen sowohl erstantragstellende KMU gewonnen als auch bereits forschungsaktive Unternehmen motiviert werden, ihre Forschungs- und Entwicklungs-Aktivitäten (FuE-Aktivitäten) zu verstärken und innovative Lösungen zu entwickeln.
Gefördert werden FuE-Vorhaben, die einen Beitrag zum Technologiefeld “Energieeffizienz, Klimaschutz und Klimaanpassung” leisten. Im Fokus stehen:
Projekte, die einen Beitrag zum Klimaschutzplan 2050 und zur Deutschen Anpas-sungsstrategie an den Klimawandel leisten, werden besonders begrüßt.
Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind der 15. April und der 15. Oktober eines jeden Jahres.
Das Förderprogramm des Bundeslandwirtschaftsministeriums soll vorrangig angewandte Forschung und Entwicklung, einschließlich angewandter Grundlagenforschung, im Bereich der nachhaltigen Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Ressourcen unterstützen. Es können ein-zelne oder mehrere Glieder einer Wertschöpfungskette adressiert werden. Dabei sollen neben grundlagen- und entwicklungsorientierten Forschungsprojekten ebenso praxisorientierte Projekte mit modellhaftem Charakter gefördert werden, die einen raschen Wissens- und Technologietransfer von Forschungsergebnissen begünstigen.
Antragstellern steht es frei, Projektideen zu den vorstehenden Förderbereichen ohne besondere Fristen, aber unter Beachtung der Regelungen zum Antragsverfahren, oder zu aktuellen und zeitlich begrenzten Förderaufrufen einzureichen.
Das Umweltinnovationsprogramm unterstützt Unternehmen dabei, innovative technische Verfahren in die Praxisanwendung zu bringen, die die Umwelt entlasten. Als Spitzenförderprogramm fördert das Umweltinnovationsprogramm herausragende Projekte, die den Stand der Technik in einer Branche weiterentwickeln und anderen Unternehmen der gleichen Branche oder branchenübergreifend aufzeigen, wie innovative Technik zu einer Umweltentlastung führen kann.
Das Umweltinnovationsprogramm ist nachfrageorientiert. Das offene Förderangebot wird regelmäßig durch Förderschwerpunkte ergänzt, um gezielt neue Impulse in umweltpolitisch und umwelttechnisch relevanten Themenbereichen zu setzen.
Das Seedhouse ist ein Start-up-Accelerator mit Schwerpunkt für die Bereiche Agrar-, Food und Digital. Startup-Teams werden in ihrer Entwicklung hin zu einem tragfähigen Geschäfts-konzept unterstützt und “beschleunigt”. Das Seedhouse ist ein Public-Private-Partnership. Der Startup-Accelerator wird von der Seedhouse Accelerator GmbH getragen und betrieben.
Mit Partnerschaften zu den regionalen Wirtschaftsförderungen, der Hochschullandschaft und anderen thematisch angrenzenden Organisationen bietet das Seedhouse eine Plattform für Innovationen, in der die Startups mit den relevanten Stakeholdern vernetzt werden. Es wird durch Mittel des Landes Niedersachsen (Start-up Niedersachsen) und durch die Seedhouse Beteiligungs GmbH finanziert. In der Seedhouse Beteiligungs GmbH sammeln sich zahlreiche Unternehmen aus dem Nordwesten Deutschlands, vor allem aus der Agrar-, Food- und Digitalbranche.
Alle Teams im Bereich zwischen der Idee und einer Bewertung im 8-stelligen Bereich sind beim Seedhouse richtig. Vornehmlich werden early-stage Start-ups gesucht. Die meisten Teams befinden sich entweder vor der Gründung oder im Pre-Seed / Seed-Investment.
Das Seedhouse Programm umfasst frei nutzbare Büro- und Werkstattflächen, Coaching, Mentoring über die beteiligten Unternehmen und professionelle Beratung. Als Mentorinnen und Mentoren stehen Partner aus der Entscheiderebene zahlreicher, zum Teil weltweit führender Unternehmen aus der Agrar- und Foodbranche, sowie aus namhaften IT-Unternehmen bereit.
Die Teilnahme am Programm ist kostenlos.
Das RootCamp unterstützt Start-ups in den Bereichen AgriTech, Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft in allen Phasen, um ihre Marktreife zu beschleunigen und den AgriTech-Sektor mit bahnbrechenden Lösungen positiv zu beeinflussen. Außerdem unterstützt RootCamp große und mittlere Unternehmenspartner bei der Erreichung ihrer strategischen Ziele in Bezug auf Unternehmensinnovationen, bei der Entdeckung neuer Trends, bei der Zusammenarbeit mit Start-ups und bei der Verringerung des Risikos beim Zugang zu Innovationen.
Das RootCamp wird hauptsächlich von der Industrie, dem Bundeswirtschaftsministerium und Hannover Impuls finanziert. Es ist auch Teil der nationalen Digital-Hub-Initiative. Die Förderung durch die Industrie und Partner macht das Programm für teilnehmende Start-ups kostenlos, ohne dass RootCamp Anteile oder Geld von den Start-ups erhält.
Es gibt zwei Programme: RootCamp Acceleration Program für Start-ups in der Frühphase und Rootcamp Pilot Project für Start-ups in der Spätphase. Der Bewerbungsprozess für beide Programme ist derselbe und ist an feste Zeiten gekoppelt.