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Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Niedersachsen und Hamburg
Calenberger Straße 2
30169 Hannover
Website: Externer Link zur Behörde
Die Urproduktion im Dauergrünland benötigt eine wirtschaftliche und für den Ökolandbau geeignete Unkrautbekämpfungsmethode, welche die Behandlung von Problemunkräutern wie Jakobskreuzkraut grundlegend transformiert. Problemunkräuter sind in Naturschutzgebieten wie FFH - und Wasserschutzgebieten fast nur mit manueller Arbeit zu bekämpfen. Somit sind die bestehenden Lösungen wirtschaftlich nicht nachhaltig. Zudem ist die Behandlung der Problemunkräuter von hoher Relevanz für das Tierwohl, da zum Teil giftige und futterbaulich wertlose Pflanzen enthalten sind. In GROW soll der Zielkonflikt aus Wirtschaftlichkeit und Naturschutzzielen gelöst werden, damit Tierhaltung sowie Futterbergung ohne Pflanzenschutzmittel und mit reduzierter manueller Arbeit wettbewerbsfähig werden. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines autonomen Roboters, der mit einem kontaktlosen und verschleißfreien Laser-Werkzeug ausgestattet werden soll, um die Handarbeit zu reduzieren. Dieses Werkzeug soll der Wuchssteuerung oder letalen Schädigung von unerwünschten Pflanzen dienen und kann selektiv sowie präzise dosiert appliziert werden, ohne wesentliche Auswirkungen auf die weitere Flora und Fauna.
Abschlussbericht zum Download (PDF-Datei)
Im Projekt sollte ein autonomer Roboter mit Laser-Werkzeug zur Wuchssteuerung oder letalen Schädigung von unerwünschten Pflanzen ausgestattet werden. Eine hochauflösende Kamera ist der 3D-Kamera überlegen. Die Kombination aus Achssystem und Spiegel für die Strahlführung ist kostengünstig und einfach handhabbar.
Die frühzeitige Datenerfassung für die Unkräuter ist entscheidend, da Datensatzaufbau und Pflege sehr ressourcenintensiv sind. Die semantische Segmentierung plus klassische Bildverarbeitung lieferten die präzisesten Ergebnisse.
Das Entwicklungsstadium des Jakobskreuzkrauts (JKK) sowie der genaue Applikationspunkt an der Pflanze sind entscheidend für den Behandlungserfolg, wobei ein geringeres Wuchsstadium der Pflanzen und eine genaue Applikation ins Wuchszentrum mit einem höheren Behandlungserfolg einhergeht. Bislang konnten keine Parameter identifiziert werden, die eine dauerhafte letale Schädigung der Pflanzen bewirken.
ELER 2023-2027 für Operationelle Gruppen (im Sinne von Reg. 2021/2115 Art. 77 und 127)
Laser Zentrum Hannover e.V.
Mandy Patzlaff-Günther
Hollerithallee 8
30419 Hannover
Telefon: 0511 2788530
Mail: m.patzlaff-guenther@lzh.de
Laser Zentrum Hannover e.V., Friedel Könecke, Heinrich Bätke, Permarobotics GmbH
2023
abgeschlossen
364.493
Projektwebseite bei EIP Niedersachsen
DE929