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Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Niedersachsen und Hamburg
Calenberger Straße 2
30169 Hannover
Website: Externer Link zur Behörde
In einer Machbarkeitsstudie wird untersucht, ob durch eine Beweidung mit Schafen in niedriger Besatzstärke in Ackerbaukulturen eine Reduktion von Unkräutern erreicht werden kann. Der Theorie der Pflanzenfresser-Ernährungstypen folgend, ernähren sich Schafe nicht gern von einer Pflanzenart, sondern selektieren gezielt verschiedene Pflanzen. Diese Grundlage soll Gegenstand eines Versuchs auf ökologisch bewirtschafteten Maisfeldern sein. In dem zweijährigen Versuch sollen Schafe die Unkrautbekämpfung durch Beweidung auf Maisschlägen zusätzlich zur Bodenbearbeitung übernehmen. Dazu soll auf drei Testflächen die optimale Beweidungs- und Auftriebszeit sowie Besatzstärke ermittelt werden. Schafe können in Maiskulturen eingesetzt werden, wenn sie mit Maschinen nicht mehr befahrbar sind. Das Projekt bietet neue Perspektiven für die Schafhaltung. Die Integration von „herbivoren Spezialisten“ in den Ackerbau.
Abschlussbericht zum Download (PDF-Datei)
05.08.2024
In zwei aufeinanderfolgenden Jahren (2021/2022) wurden Schafe in geringer Besatzstärke in drei Maisfeldern in der Vegetationsphase aufgetrieben, um zwischen den Maispflanzen aufkommendes Unkraut zu fressen. Während der "Weidezeit" wurden die Flächen wöchentlich begangen und regelmäßig botanische Kartierungen und Beäsungsdokumentation durchgeführt.
Die Maisflächen wiesen ein unterschiedliches Unkrautaufkommen in Masse und Vielfalt auf.
Die wichtigsten Unkräuter waren Hühnerhirse (Echinochloa crus-galli), Melde (Chenopodium album), Flohknöterich (Persicaria maculosa), Stechapfel (Datura), Schwarzer Nachtschatten (Solanum nigrum) und Windenknöterich (Fallopia convolvulus).
Schafe fraßen vor allem: Echinochloa crus-galli, Chenopodium album und Persicaria maculosa und untere Maisblätter. Auch das Zertreten von Unkraut zwischen den Reihen mit den Klauen hatte einen großen Effekt. Die Unkrautbekämpfung funktionierte, wenn die Pflanzenvielfalt hoch und für die Schafe at
ELER 2014-2020 für Operationelle Gruppen (im Sinne von Reg. 1305/2013 Art. 56)
Tierarztpraxis Tegtmeyer
Dr. med. vet. Philipp Christian Tegtmeyer
Resser Straße 1 A
30855 Langenhagen
Telefon: 0160/3696256
Mail: mail@tierarztpraxis-tegtmeyer.de
Tierarztpraxis Tegtmeyer; Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Institut für Tierernährung; Landwirtschaftlicher Betrieb Bohm
2021
abgeschlossen
149.284
Projektwebseite bei EIP Niedersachsen
DE915