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Informationen zu allen Forschungsprojekten, die bislang in Deutschland von der EU und den Bundesländern über EIP-Agri gefördert wurden und werden, finden Sie in unserer Datenbank.
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Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg
Brandenburg und Berlin
Henning-von-Tresckow-Straße 2-13, Haus S
14467 Potsdam
Website: Externer Link zur Behörde
Der Bio-Gemüsebau in Brandenburg hat bisher kaum eine Bedeutung, obwohl die Chancen für regionale Betriebe und nachgelagerte Wertschöpfungsstufen offensichtlich sind. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Ziel des Projektes war es eine nachhaltig wirksame Ausweitung des Bio-Gemüsebaus in Brandenburg um mind. 20 %. Hierzu wurden Prozesse und Software für eine koordinierte Produktion und Logistik zwischen Gemüsebaubetrieben und zu den nachgelagerten Wertschöpfungsstufen entwickelt. Diese Innovation ermöglicht einen risikoreduzierten Einstieg in den Bio-Gemüsebau für etablierte diversifizierungs- und umstellungsinteressierte Betriebe und Junglandwirten. Weiterhin wurden vorhandene Wertschöpfungspotenziale für Betriebe und nachgelagerte Wertschöpfungsstufen erschlossen. Gemeinsam mit etablierten Bio-Gemüsebau-Betrieben sollte eine koordinierte Anbauplanung zwischen den Betrieben anhand der Kulturen Bio- Kartoffeln, -Möhren und -Zwiebeln realisiert, die Produktion an die spezifischen Anforderungen der Angebots- und Nachfrageseite angepasst und die Waren- und Informationsströme in Software und effiziente Lager- und Logistik- und Vorverarbeitungslösungen überführt werden.
Abschlussbericht zum Download (PDF-Datei)
Neben der Gründung einer tragfähigen Unternehmung für Gemüseverarbeitung und -vermarktung mit innovativem Gesellschaftermodell entstand zusätzlich eine Vermarktungskooperation für Bio-Kartoffeln zur Belieferung des regionalen LEH. Durch eine Vielzahl von eigenen Veranstaltungen sowie durch das Engagement bei externen Veranstaltungen wurde Markttransparenz aufgebaut. Einen besonderen Stellenwert hatte außerdem der Wissensaufbau vor allem bei den Erzeugerbetrieben. Es ist ein Netzwerk entstanden, in dem die Betriebe sich auch außerhalb der Beratungs- und Austauschformate fachlich austauschen und voneinander lernen. Der Weg zur Zielerreichung verlief an einigen Stellen anders als im ursprünglichen Antrag geplant. So wurde beispielsweise auf die Einführung einer Software zur Koordinierung der Wertschöpfungskette verzichtet. Der Fokus auf Großverbraucher / Schulcaterer wurde bereits zu Beginn des Projekts erweitert.
ELER 2014-2020
Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) e.V.
Michael Wimmer
Hauptstraße 43a
15374 Müncheberg
Telefon: 03343272214
Mail: m.wimmer@foel.de
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Bio-Gärtnerei Watzkendorf GmbH, Bauernhof Erz, Land- und Gartenwirtschaft Böllersen, Bio Hof Gut Wiesenhagen, Bio Hof Klass, Landwirtschaftsbetrieb Andreas Bangert, Bündnis Junge Landwirtschaft e.V., Havita Berlin Frischgemüse GmbH, Midgard Naturkost & Reformwaren GmbH, Luna Restaurant GmbH, WDM Bio-Fertigprodukte GmbH, Schlossgut Alt Madlitz GmbH & Co. KG, Gut Kerkow Landwirtschaftsbetrieb KG, Beerfelder Hof und weitere
2017
abgeschlossen
1.294.118
DE409 Märkisch-Oderland