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Informationen zu allen Forschungsprojekten, die bislang in Deutschland von der EU und den Bundesländern über EIP-Agri gefördert wurden und werden, finden Sie in unserer Datenbank.
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Hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat
Hessen
Mainzer Straße 80
65189 Wiesbaden
Website: Externer Link zur Behörde
In Hessen wird Apfelsaft und Apfelwein zu ca. 20% aus hessischem Streuobst und zu ca. 80% aus Äpfeln anderer Bundesländer oder anderer EU-Länder gekeltert.
Die Nachfrage nach regionalen Produkten steigt beim Verbraucher und auch die hessische Landesregierung hat den Wunsch nach regionalen Produkten zum Ausdruck gebracht. Maßnahmen im Streuobstanbau reichen jedoch nicht aus, um die benötigte Menge an Äpfeln zu produzieren. Daher sollen neue Wege zur Produktion regionaler Äpfel in Betracht gezogen werden, ohne dabei den Streuobstanbau zu schmälern.
Die Apfelland-Initiative hat sich mit diesem Hintergrund zum Ziel gesetzt den Mostobstanbau in Hessen einzuführen und dessen Wirtschaftlichkeit nachzuweisen. Dadurch soll der Anteil regionaler Rohstoffe bei der Produktion von Apfelsaft und Apfelwein erhöht werden.
Innerhalb des Projekts soll zudem eine Studie über die Biodiversität auf den Mostobstflächen erfolgen, deren Ergebnisse dann mit den Kenntnissen über die Biodiversität auf Streuobstflächen verglichen werden.
Abschlussbericht zum Download (PDF-Datei)
Bis 2023 konnte durch dieses Projekt in Hessen eine Gesamtfläche von 61 Hektar Mostobstanlagen von sieben Landwirten neu geschaffen werden. Bei einem potenziellen Ertrag von 40 Tonnen pro Hektar, können so perspektivisch allein aus diesem Projekt ca. 2.440 Tonnen Äpfel produziert werden. Die Untersuchung der Biodiversität und Artenvielfalt in den Mostobstanlagen zeigt, dass diese je nach angewandten Maßnahmen im Mostobstanbau sehr unterschiedlich sind. Jedoch kann die Artenvielfalt durch eine Reihe von Naturschutzmaßnahmen wie erhöht werden. Mostobstanlagen dürfen nur auf Ackerstandorten und nicht auf Grünland angelegt werden. De manuelle Ernte weist den höchsten Bedarf an Arbeitszeit auf. Hier könnte es sinnvoll sein, dass sich mehrere Betriebe zusammenschließen. Um mit Mostobstanbau erfolgreich zu sein, ist eine gute fachliche Beratung im Vorfeld zur Anlage und Pflege von Mostobst unabdingbar.
ELER 2014-2020 für Operationelle Gruppen (im Sinne von Reg. 1305/2013 Art. 56)
MGH GUTES AUS HESSEN GmbH
Julia Kraushaar, David Räger
Homburger Straße 9
61169 Friedberg
Telefon: 06031/732362
Mail: draeger@gutes-aus-hessen.de
Hochschule Geisenheim University, Kelterei Heil OHG, Forstbetrieb Manuel Kraus (Landwirt), Landwirtschaftliche Produkte Justin Helfrich (Landwirt), Obstbaubetrieb Rehde (Landwirt)
2019
abgeschlossen
400.000
DE71E Wetteraukreis