Wie wird Wissen wirksam?

Zweiter bundesweiter AKIS-Workshop

Wissen und Innovation sind entscheidend dafür, dass Landwirtinnen und Landwirte sowie ländliche Räume die derzeitigen und künftigen Herausforderungen bewältigen können. Viele Höfe werden in den kommenden Jahren an die nächste Generation übergeben. Die GAP wird derzeit für die neue Förderperiode ab 2028 aufgestellt. Da stellt sich vielen die Frage: Wie kann der Wissenstransfer durch Bildung, Beratung und Forschung bestmöglich organisiert werden?

Der AKIS-Workshop bot Raum für Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen Bildung, Beratung, Forschung und Praxis, um den Wissenstransfer in die Breite zu stärken und gemeinsam Lösungsansätze zu diskutieren. Es gilt, gemeinsam das Agrarische Wissens- und Innovationsystem (Agricultural Knowledge and Innovation System=AKIS), auch im Rahmen der GAP, für die nächsten Jahre gut aufzustellen. Denn auch in der neuen Förderperiode soll AKIS mit den dazugehörigen Interventionen wie beispielsweise Beratungsförderung und EIP-Agri fortgeführt werden. 

Dass in Deutschland und der EU zahlreiche Best-Practice Beispiele (PDF, 49 MB) existieren, zeigte der anschauliche Markt der Inspiration.

Weitere Beispiele haben wir hier für Sie aufgeführt: AKIS ganz anschaulich.

In den Workshops konnten einzelne AKIS-Themen wie Bildung oder Digitalisierung vertieft werden.

Abschließend verfassten die Teilnehmenden gemeinsam Zukunftssätze für AKIS im Jahr 2040. Diese werden in der Veranstaltungsreihe “AKIS verbindet” weiter vertieft. 

Im AKIS 2040 …

  • ist der Zugang gewährleistet und die transparente Beteiligung aller Stakeholder sichergestellt. Nachhaltigkeit und Gemeinwohl sind fest verankert.
  • ist das Netzwerk gestärkt, erweitert und digital vernetzt – mit etablierten AKIS-Koordinierungsstellen in allen Bundesländern.
  • ist das Netzwerk breit aufgestellt, finanziell abgesichert und wird von allen engagiert gelebt. Alle ziehen an einem Strang und arbeiten auf Augenhöhe zusammen.
  • sind wir breit vernetzt und erreichen einen noch größeren Kreis an Stakeholdern – bis hin zum gesamten Food System bzw. Agrar- und Ernährungssystem.
  • wird die Wissensvernetzung wertgeschätzt und ist ausreichend finanziert.
  • gibt es weitere Veranstaltungen zu AKIS und Wissenstransfer unter dem Leitgedanken “So wird Wissen wirksam”.
  • ist AKIS ein lebendiges und gelebtes Multi-Akteurs-Konzept, bei dem alle Stakeholder selbstverständlich und gleichberechtigt eingebunden sind. Der Transfer aus der und in die Praxis hat einen starken Fokus und wird langfristig über EU-Förderperioden hinweg gedacht.
  • ist die Vernetzung europaweit hergestellt. 

Workshop am 9. und 10. September 2026 bei Stendal

Am Tagungsort, dem Zentrum für Tierhaltung und Technik der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau in Iden, verbinden sich Tradition und Moderne. Wissenschaft trifft auf Praxis, und die Versuche sind an die regionalen Bedarfe angepasst. Bei den Besichtigungen konnten die Teilnehmenden AKIS auf vielfältige Weise in Aktion erleben.

Programm (PDF, 722 KB)

Der Workshop fand gemeinsam mit den zuständigen Fachreferaten des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) statt.

In Zusammenarbeit mit

Kontakt

Dr. Leonie Büttner (geb. Göbel)
0228 68 45 39 98
Leonie.buettner@ble.de

 

Marie Au
0228 68 45 3169
marie.au@ble.de

Einladung zu Veranstaltung per E-Mail erhalten

Zum Veranstaltungsverteiler

Dokumentationen und Downloads der Vorträge

Vergangene Veranstaltungen

Informationen und Anmeldung

Bevorstehende Veranstaltungen

Nach oben