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Workshop vom 17. bis 18. März 2026 in Göttingen
Programm (PDF, 126 KB)

Mit LEADER beschäftigen sich viele verschiedene Instanzen. Die Ministerien der Bundesländer machen die grundsätzlichen Vorgaben. Zahl- und Bewilligungsstellen übernehmen die administrative Abwicklung, insbesondere die Bewilligung und Kontrolle. Die praktische Projektumsetzung liegt in den Händen der Projektnehmerinnen und -nehmer und wird von den Regionalmanagements begleitet. All diese verschiedenen Arbeitsbereiche haben unterschiedliche Interessen und Sichtweisen.
Ziel ist es ein gemeinsames Verständnis für LEADER zu entwickeln, miteinander Ideen für Verwaltungsprozesse zu erschließen, Synergien zu erkennen und Potenziale zu nutzen.
Fachvorträge und Workshops boten Raum für einen Austausch zwischen den Akteuren. Es wurde intensive und konstruktive über praktische Vorschläge zur Vereinfachung von Prozessen in LEADER, zum Beispiel über Vorteile und Herausforderungen von Standardeinheitskosten und Vorschusszahlungen, diskutiert. Auch in diesem Jahr gab es einen Impuls aus einem Nachbarland zum Thema DraftBudget in LEADER umsetzen. Bernhard Fürnkranz (Agrarmarkt Österreich) aus Österreich berichtete aus dem Erfahrungsschatz der Projektförderung mit Pauschalbeträgen, die auch in der künftigen LEADER -Förderperiode eine größere Rolle spielen werden.
(zur Dokumentation des Workshops zur LEADER-Umsetzung 2025)
Die Vorschläge der Europäischen Kommission für den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2028–2034, die Pläne zur Neugestaltung der Förderstruktur und deren Einfluss auf LEADER, wurden in den Beiträgen von Frank Bartelt (BMLEH) und Rosika Sanders (EU-Verwaltungsbehörde Sachsen-Anhalt) aufgegriffen.