Mit interkommunalen Unternehmen die regionale Energiewende gestalten

Online-Workshop am 12. November 2025

Programm (PDF, 134 KB)

Die Aufgabenlast kleiner Kommunen in ländlichen Räumen ist groß – bei gleichzeitig häufig sehr angespannter Haushaltslage. Themen wie die Energiewende schaffen es daher selten oben auf die Tagesordnung. Denn die knappen Ressourcen in Form von Personal, Fachwissen und Geld machen es schwer, in diesem Themenfeld strategisch zu vorzugehen. Dabei könnte der Ausbau erneuerbarer Energien und die Einsparung von Energie ein Beitrag zur Lösung vieler Herausforderungen in sein. 

Es können beispielsweise zusätzliche Einnahmequellen für Kommunen erschlossen, Energiekosten reduziert, finanzielle Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern angeboten und neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Interkommunale Unternehmen sind in manchen Regionen ein Weg, um diese Potenziale zu heben. 

Knapp 80 Teilnehmende aus LEADER- und ILE-Regionen sowie ländlichen Kommunen konnten im Rahmen einer DVS-Online-Veranstaltung im November bei gleich vier Unternehmen einen Blick hinter die Kulissen werfen:

Bei drei der vier vorgestellten Unternehmen spielten LEADER oder die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) in der Startphase eine zentrale Rolle: Die Netzwerkstrukturen dieser beiden Ansätze zur Förderung der Regionalentwicklung waren ein guter Anknüpfungspunkt, um die interkommunale Zusammenarbeit anzubahnen. Zudem konnten mit Förderungen Machbarkeitsstudien finanziert werden, die den Grundstein zur Unternehmensgründung legten, oder Personalstellen für die Startphase ermöglicht werden. 

Weiterführende Informationen

Beispielhaft finden Sie nachfolgend Hinweise zu vier weiteren interkommunalen Unternehmen, die in ländlichen Regionen im Handlungsfeld der Energiewende tätig sind:

Wir möchten zudem darauf hinweisen, dass die bayerische Verwaltung für ländliche Entwicklung 2019-2021 eine Machbarkeitsstudie beauftragt hat, mit der die rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen zur Gründung von interkommunalen Gemeindewerken erarbeitet wurden. Darauf aufbauend fand ein Coaching für Kommunen statt. 

In der Folge haben sich in Bayern einige interkommunale Unternehmen gegründet, unter anderem das vorgestellte Regionalwerk Amberg-Sulzbach. Einige weitere Informationen dazu finden sich auf der Website “Klimachancen” der Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung: KlimaChancen – Vom Land, für die Zukunft. 

Die Landesagentur für Energie und Klimaschutz Bayern (LENK) hat einen Leitfaden veröffentlicht der grundlegende Hintergrundinformationen zu interkommunalen Energiegemeinschaften, Hinweise zur Gründung sowie Erfolgsfaktoren und Beispiele bereithält.

Kontakt

Marie Halbach
0228 68 45 26 14
marie.halbach@ble.de

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