Alte Pflanzen, neue Märkte

Anbau und Vermarktung von Nischenkulturen

Online-Veranstaltung am 28. August 2025

Programm (PDF, 368 KB)


Der Anbau von Nischenkulturen bietet vielfältige Möglichkeiten, die Landwirtschaft nachhaltiger, widerstandsfähiger und wirtschaftlich tragfähiger zu gestalten. Sie können zur Förderung der Biodiversität und der Diversifizierung im Ackerbau, zum Schutz der natürlichen Ressourcen und zur Stärkung regionaler Wertschöpfungskreisläufe beitragen. Nischenkulturen sind eine interessante, aber auch anspruchsvolle Möglichkeit für Landwirtschaftsbetriebe, sich zu diversifizieren und neue Marktsegmente oder Einkommensquellen zu erschließen. 

Bei Nischenkulturen handelt es sich um Pflanzenarten, die im Vergleich zu den Hauptkulturen nur auf einer relativ kleinen Fläche angebaut werden. Sie haben spezielle Eigenschaften oder Verwendungszwecke und bedienen ein begrenztes Marktsegment. Das Potenzial ist groß, allerdings bringt der Anbau Herausforderungen mit sich: geringe Anbauflächen, besondere Verarbeitungsschritte, kleine Absatzkanäle und Fragen zu Anbau und Förderung.

Die Online-Veranstaltung “Alte Pflanzen, neue Märkte – Anbau und Vermarktung von Nischenkulturen” beleuchtete Chancen und Herausforderungen des Anbaus von Nischenkulturen. Im Mittelpunkt standen Praxisberichte und Forschungsbeiträge zu Hülsenfrüchten, Heilpflanzen wie Arnika sowie zu Gemengeanbau und Vermarktung. Beispiele kamen von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, LeguNet, dem EIP-Projekt “Verbesserung der Wertschöpfungskette Arnika” sowie dem Hofgut Klein Schneen. Insgesamt nahmen über 70 Personen aus Landwirtschaft, Forschung, Beratung und Verwaltung aus Deutschland und anderen Mitgliedsstaaten teil.

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0228 68 45 21 85
markus.hinskes@ble.de

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