Wir verwenden Cookies, um Ihnen die optimale Nutzung unserer Webseite zu ermöglichen. Es werden für den Betrieb der Seite nur notwendige Cookies gesetzt. Details in unserer Datenschutzerklärung.
Online-Veranstaltungsreihe am 25. November, 2. Dezember und 9. Dezember 2025
Programm (PDF, 208 KB)

Die Beweidung von Äckern mit Schafen ist eine jahrhundertealte Tradition, die heutzutage aufgrund der Intensivierung der Landwirtschaft und der damit verbundenen Systemtrennung von Tierhaltung und Ackerbau nur noch selten praktiziert wird. Dabei kann diese Methode bei richtiger Anwendung viele positive Effekte haben und sowohl für Ackerbauern als auch für Schäfer von Vorteil sein. So muss beispielsweise weniger Aufwuchs eingearbeitet werden. Außerdem schützt die Trittwirkung der Schafe vor Erosion und reduziert Beeinträchtigungen durch Nager und Beikräuter. Die Bestockung der Hauptkulturen wird gefördert und Unkraut reguliert. Außerdem bietet die Beweidung in der Winterzeit gutes Futter für die Schafe. Es werden nicht nur die Futterkosten, sondern auch die Anzahl der Stalltage reduziert.
Es gilt jedoch einiges zu beachten: Welche Zwischenfruchtmischungen sind in Hinblick auf Tierernährung, Tiergesundheit, Vorfruchtwirkung, Erosionsschutz und Bodengesundheit geeignet? Wie bleiben Schafe im System Ackerweide gesund? Wie kann die Partnerschaft von Ackerbauern und Schäfern funktionieren? Welche förderrechtlichen Hürden gibt es? Auf diese und weitere Fragen wurde in dieser dreiteiligen Reihe eingegangen.
Maria Hoffmann
Im Projekt “Ackerbeweidung mit Schafen”, das an der Landesanstalt für Landwirtschaft Bayern zusammen mit der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Sachsen-Anhalt durchgeführt wird, werden die Auswirkungen der Ackerbeweidung auf Boden und Pflanze wissenschaftlich untersucht wird. Das Projekt wird von Maria Hoffmann koordiniert, die als Schäferin ihr breites Fachwissen in das Projekt einbringt.
Zur Präsentation (PDF, 10,5 MB)
Christine Mittermeier
Auf Gut Westerwald, das stellvertretend von Christine Mittermeier geleitet wird, gibt es eine langjährige Kooperation mit den ansässigen Schäfern. Die Zusammenarbeit ist für den Betrieb sehr wertvoll. Christine Mittermeier führt außerdem ein Agrarbüro und arbeitet in diesem Zusammenhang eng mit dem Bundesverband der Berufsschäfer zusammen.
Zur Präsentation (PDF, 7,5 MB)
Dr. Karl-Heinz Kaulfuß
Dr. Karl-Heinz Kaulfuß ist Fachtierarzt für Schafe, selbst Schäfer und betreut die Schafherde der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Sachsen-Anhalt. Er gibt einen Überblick über die häufigsten Krankheitsbilder von Schafen in der Ackerbeweidung und gibt praxistaugliche Tipps zur Vermeidung von typischen Fehlern.
Zur Präsentation (PDF, 7,5 MB)
Markus Nutz
Markus Nutz ist Schäfermeister aus Bayern. Er hat eine Untersuchung zum Tierwohl bei der Zwischenfruchtbeweidung mit Schafen gemacht und stellt die Ergebnisse vor.
Zur Präsentation (PDF, 14,9 MB)
Dr. Florian Wagner
Dr. Florian Wagner führt das Agrarberatungsbüro “Agrar- und Landschaftskonzepte” mit dem Fokus auf der Beratung extensiver Grünlandbetriebe in Baden-Württemberg. Er geht in seinem Vortrag auf die bürokratischen und fördertechnischen Hürden bei der Ackerbeweidung mit Schafen ein.
Zur Präsentation (PDF, XX)
Joachim Koop
Joachim Koop ist Bioland-Schäfer aus Nordrhein-Westfalen. Im Winter beweidet er mit seiner Herde die Flächen der benachbarten Biobetriebe.
Marie Au
marie.au@ble.de
0228 68 45 3169