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Sensibilisierung und Information der Bürgerinnen und Bürger in der Region "Silbernes Erzgebirge" zum Thema Regenerative Energien (SensiEE)

Stand:

28.09.2025

Kontakt:

Das Projekt wird im Auftrag der LAG "Silbernes Erzgebirge" durch das Regionalmanagement der Region durchgeführt. Dafür arbeitet das Management mit externen Dienstleisterinnen und Dienstleistern (Fachwissen und Moderation) zusammen.

Weitere Partner:

Kooperationspartner sind:

  • CivixX – Werkstatt für Zivilgesellschaft
  • SAENA - Sächsiche Enerigeagentur
  • die Regionalen Plänungsverbände Oberes Elbtal /Osterzgebirge sowie Region Chemnitz

ELER-Förderung:

ja

Finanzierung:

Die Kosten setzen sich zusammen aus:

  1. Veranstaltungskosten (Raummiete, Technikmiete, Getränke),
  2. Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit (Flyer, Plakate)
  3. externe Kosten für die Moderation und für fachliche Zuarbeit
  • Gesamtkosten: 68.346,20 €
  • Fördersatz: 95%
  • Förderung: 64.928,89 €

Die 5% Eigenmittel werden durch die LAG bereitgestellt.

Laufzeit:

Juli 2025 bis Dezember 2026

Themen:

  • Bildung, Beratung und Information
    • Informationsplattformen
    • Events/Veranstaltungen
  • Erneuerbare Energien
    • dezentrale Versorgung mit erneuerbaren Energien
  • Klimawandel

Förderperiode:

  • ELER 2022 - 2027

Beschreibung

Zusammenfassung:

Das Projekt SensiEE lädt alle Bewohnerinnen und Bewohner der Region dazu ein, sich aktiv mit den Chancen und Herausforderungen regenerativer Energien auseinanderzusetzen. SensiEE schafft Raum für Information und Dialog.

Gefördert durch das LEADER-Programm steht SensiEE für eine zukunftsorientierte Regionalentwicklung mit Beteiligung und Transparenz.

Ausgangssituation:

Die gesetzlichen Grundlagen für den Ausbau erneuerbarer Energien haben sich in den letzten Jahren stark verändert und werden auch derzeit laufend angepasst (zum Beispiel die Ausbauziele für Windenergie in Deutschland)

So sieht beispielsweise das Windenergieflächenbedarfsgesetz (WindBG) vor, dass die Bundesländer bis Ende 2032 insgesamt 2 Prozent ihrer Landesfläche als Vorranggebiete für Windkraft ausweisen müssen. Sachsen hat das Ziel, bis 2032 2,0 % seiner Landesfläche für Windenergie auszuweisen. Der aktuelle Planungsstand zeigt jedoch, dass dies noch nicht erreicht wurde, da bisher nur etwa 0,2 % der Landesfläche ausgewiesen sind (Stand: August 2025).

Ländliche Regionen werden davon weitaus mehr betroffen sein als städtische Regionen.

Die gesellschaftliche Akzeptanz ist im ländlichen Raum, wo die Anlagen stehen werden, nicht sehr hoch (anders als in städtischen Regionen, die deutlich weniger betroffen sind). Die geringe Akzeptanz kann unter anderem darauf zurückgeführt werden, dass Bewohnerinnen und Bewohner als auch Kommunen bisher nur mit den Lasten rechnen und keine Vorteile von den Anlagen erwarten.

Das Projekt will die Situation in unserer Region beleuchten und mit Hilfe von neutralen Informationsveranstaltungen mehr Wissen und Klarheit in den öffentlichen Diskurs bringen. Hierbei konzentriert sich das Projekt auf Informationen und Fragen zu Windenergie, die Sonnenenergie, die Geothermie und andere lokale erneuerbare Energien.

Inhalt:

Die Projektkoordination liegt beim Regionalmanagement der LEADER-Region "Silbernes Erzgebirge". Es werden keine zusätzlichen Personalstellen dafür geschaffen. Für die Erarbeitung der Veranstaltungsinhalte wird eine Fachfirma beauftragt. Die Moderation der Veranstaltungen wird extern vergeben.

Innerhalb des Projektes werden sechs Veranstaltungen in den Jahren 2025 und 2026 verteilt über die Region angeboten, deren Ergebnisse dokumentiert werden. Die Veranstaltungen dienen dazu, Sachinformationen zum Ausbau erneuerbarer Energien in der Region zur Verfügung zu stellen und Interessierte zu vernetzen.

Bestenfalls ergeben sich aus den Veranstaltungen heraus neue Ideen, Bürgerenergiegenossenschaften, neue Kontakte oder Projekte.

Ziele:

Das Projekt möchte allen Bewohnern der Region die Chance eröffnen, sich selbst ein Bild über Vor- und Nachteile von Wind- sowie Solarenergie und weiteren regenerativen Energien zu machen. Es soll aufgezeigt werden, wie die Region und vor allem die Kommunen und die Einwohner vom Ausbau der regenerativen Energie profitieren können.

Der langfristige Nutzen des Projektes kann eine gesteigerte Akzeptanz von regenerativen Energien bei Bewohnern unserer Region sein. Falschinformationen soll vorgebeugt werden. Gegebenenfalls könnten sich neue Projekte in der Region ergeben, Bürgerenergiegenossenschaften Mitglieder gewinnen oder auch kommunale Prozesse unterstützt werden.

Die Projektergebnisse werden medial verbreitet (Webseiten der Region und der Projektpartner, Social Media).

Zielgruppe des Projektes sind Bewohner der LEADER-Region "Silbernes Erzgebirge", insbesondere Privatpersonen, Vereine, Vertretern der Kommunalpolitik und -verwaltung.

 

Perspektiven:

Mit der erfolgten Sensibilisierung für das Thema können die Bürger fundierter entscheiden, ob und wie sie sich bei der Energiewende beteiligen. Bestenfalls ergeben sich aus dem Projekt neue Veranstaltungsideen und -wünsche, neue Partnerschaften, Projekte oder Netzwerke.

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