Wir verwenden Cookies, um Ihnen die optimale Nutzung unserer Webseite zu ermöglichen. Es werden für den Betrieb der Seite nur notwendige Cookies gesetzt. Details in unserer Datenschutzerklärung.
22.01.2019
Albert-Schweitzer-Schule
St. Nicolaiheim Sundsacker e. V.
ja
1. September 2017 bis 1. April 2019
Durchführung von Marketingmaßnahmen und Aufbau einer Medien- und Internetpräsenz, die den Aufbau einer inklusiven Sommerakademie für Bildende Kunst unterstützen. Die Akademie richtet sich an alle Menschen ab 16 Jahren, die bildnerisch Kunst machen möchten und dafür gute Lehrer, passende Räume, vor allem aber ein wertschätzendes Umfeld brauchen.
Das St. Nicolaiheim Sundsacker e. V. beschäftigt sich seit langem mit dem Thema Inklusion. Der Verein betreibt die Albert-Schweitzer-Schule bei Kappeln. Diese ist in den Sommerferien nicht ausgelastet. Gemeinsam mit regionalen Kunstschaffenden und der regionalen Politik ist die Idee entstanden, in den Räumen der Schule eine Sommer-Akademie für Bildende Kunst zu eröffnen. Diese soll allen offenstehen, die den Wunsch haben, eine individuelle künstlerische Position zu entwickeln, neue Anregungen finden oder sich in der Kunst ausdrücken wollen. Die Lehrenden sind professionelle Künstlerinnen und Künstler. Das Projekt ist dem Leitbild der Inklusion verpflichtet. Für den Aufbau der neuen Strukturen (Leitbild, Konzept, Kursprogramme, Organisationsabläufe, Anmeldeverfahren, Netzwerkaufbau für die Akademie, Gewinnung von Lehrenden, Gewinnung von geeigneten Unterkünften, Gewinnung eines regionalen Unterstützungsnetzwerkes) sind Fördermittel bei der Aktion Mensch beantragt.
Vorlaufend und teilweise parallel benötigt das Projekt Marketingmaßnahmen, um die Zielgruppe zu erreichen.
Benötigt werden:
Die Zielgruppenansprache stellt eine große Herausforderung dar. Im Sinne der Entwicklungsstrategie der AktivRegion Schlei-Ostsee wird das neue (inklusive) Angebot im Zugang zur Kultur professionell vorbereitet. Marketingstrategie und auch das Marketingkonzept müssen neue Wege einschlagen, Kulturmanagement und Vermittlungsarbeit müssen für diese Zielgruppe spezifiziert und optimiert werden.
Es gibt bislang keine vergleichbare Institution für Bildende Kunst, die sich in Hinsicht auf institutionelles, praktisches und künstlerisches Arbeiten auf ein ausgesprochen inklusives Leitbild als Ziel mitmenschlichen Arbeitens festgelegt hat und dies grundlegend in ihren Marketing- und Medienstrategien formuliert. Weder in der AktivRegion Schlei-Ostsee, noch im weiteren Raum, noch deutschlandweit. Vor allem die Ansprache findet deutschlandweit nur bei temporären, abgeschlossenen Projekten statt und ist in vielen Fällen noch nicht barrierefrei. Bei allen Verbänden und Institutionen zur Förderung der Kunst behinderter Menschen im deutschsprachigen Raum, werden zu oft nur einzelne Gruppen von Menschen angesprochen und die Ansprache ist selten auf das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung angelegt.
Mit der Schleiakademie wird ein neues Bildungsprojekt in der Region geschaffen, das die Räumlichkeiten der Albert-Schweitzer-Schule in Sundsacker besser auslastet. Durch die Marketingmaßnahmen sollen langfristig etwa 300 Teilnehmende jährlich gewonnen werden.
Da das St. Nicolaiheim nicht über entsprechende Unterkünfte verfügt, werden die Gäste in der näheren Umgebung auf beiden Seiten der Schlei untergebracht werden. Der Standort in der Nähe der Fähre macht dies möglich. Ein weiterer regionaler Effekt ist die Erarbeitung eines Unterkunftsverzeichnisses für barrierefreie und barrierearme Unterkünfte. Das Verzeichnis wird in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftskreis Pro Kappeln, Ferienhausvermittlern und der Jugendherberge erstellt.
Die erforderliche Verpflegung der Kursteilnehmer wird ebenfalls zu weiterer Wertschöpfung in der Region führen. Die Kappelner Werkstätten/St. Nicolaiheim wollen die Verpflegung in der Schule bereitstellen und einmal täglich eine warme Mahlzeit ausliefern.
Das Projekt ist ein neues touristisches Angebot im Naturpark Schlei.
Mit den Marketingmaßnahmen wird die gesamt Region bundesweit bekannter.
Felix Kupfernagel
0228 68 45 31 19
felix.kupfernagel@ble.de