Projekte der ländlichen Entwicklung

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Auf Postmeister Stechinellis Spuren - Ausweisung eines Themenradweges zur Postgeschichte und Erstellung von Informationsmaterial

Stand:

17.04.2015

Kontakt:

Gemeinde Wietzendorf
Hauptstraße 12
29649 Wietzendorf
Uwe Wrieden
Telefon: 05196 / 9780

ELER-Förderung:

nein

Finanzierung:

Finanzierung über ZILE zur Förderung des Fremdenverkehrs (75% der Nettokosten) Kofinanzierung über die Kommunen der ILE-Region "Kulturraum Oberes Örtzetal"

Laufzeit:

2010 bis 2013

Themen:

  • Kunst, Kultur und Kulturerbe
    • Geschichte, Heimat
  • Tourismus und Freizeit
    • Aktiv-Tourismus
    • naturgebundener Tourismus
    • Naherholung
  • Vermarktung
    • Regionalmarketing

Förderperiode:

  • ELER 2007 - 2013

Beschreibung

Zusammenfassung:

Der Themenradweg "Auf Postmeister Stechinellis Spuren" bietet Gästen und Einheimischen die Möglichkeit, den Kulturraum Oberes Örtzetal auf den Spuren kulturhistorischer Postrouten zu erleben. Auf 165 Kilometern gewährt die Route Radfahrern die Möglichkeit entlang des "Wietzendorfer Weges" und weiteren Poststraßen, Landschaft, Kultur und Geschichte der Region näher kennenzulernen. Die dabei eingebundenen Postrouten besitzen eine lange Historie, die bis in das 17. Jahrhundert zurückreicht. Der Name des Radweges leitet sich hierbei von Francesco Marica Capellini, auch genannt Stechinelli, ab, der den Posten des General-Erbpostmeisters zwischen 1678 und 1682 innehatte.

Der Themenradweg verläuft auf ausgewiesenen Radwegen und ist an bereits bestehende Fernradwege bzw. Radwegenetze angebunden. Ziel dieses Projektes ist, das kulturelle Angebot in der Region zu erweitern und durch den historischen Aspekt des Themenradweges, mit besonderem Bezug zu Kultur und Sehenswürdigkeiten, die regionale Identität zu stärken.

Inhalt:

Die Umsetzung und Konkretisierung des Projektes erfolgte im Rahmen der Projektgruppe Tourismus und einer eigens für das Projekt gegründeten Arbeitsgruppe. Zur Unterstützung des Projektes wurde auf die fachliche Expertise lokaler Experten zurückgegriffen. Insbesondere das Forstamt und die betroffenen Landkreise wurden bereits von Beginn an in den Planungsprozess eingebunden.

Aufgrund der Vernetzung des Themenradweges mit bereits bestehenden Routen erfolgte eine Kooperation mit der Leaderregion Aller-Leine-Tal, was eine Anbindung an den Allerradweg ermöglichte. Signifikante Entscheidungspunkte, die im Zuge der Arbeitsgruppentreffen besprochen wurden, sind etwa der Streckenverlauf und die textliche bzw. inhaltliche Erarbeitung der Publikation in Form einer Broschüre. Insbesondere die Recherche bezüglich kulturhistorischer Hintergründe entlang des Themenradweges stellte eine Kernaufgabe der Arbeitsgruppe "Auf Postmeister Stechinellis Spuren" dar. Grundsätzlich mussten baurechtliche Belange, sowie Eigentumsverhältnisse im Vorfeld geklärt werden.

Der schlussendlich ausgewiesene Themenradweg erstreckt sich auf 165 Kilometern entlang des "Wietzendorfer Weges" mit Startpunkt Wietzendorf, durch das gesamte Obere Örtzetal. Die Route ist in Einzeletappen untergliedert, was die Planung individueller Tagestouren ermöglicht. Weitere Etappenorte entlang des Themenradweges "Auf Postmeister Stechinellis Spuren" sind etwa Winsen, Bergen oder Hermannsburg. Von Winsen besteht zudem der Anschluss an den Allerradweg.

Im Zuge des Projektes wurde explizit darauf geachtet, eine einprägsame und einheitliche Beschilderung des Themenradweges zu gestalten. Um den interessierten Radfahrern die Befahrung der Route zu erleichtern, stehen Informationstafeln mit dem Streckenverlauf und topographischen Karten bereit. Zudem wurde eine umfassende Informationsbroschüre mit Kartenmaterial und weiterführenden Informationen in den Touristeninformationen der Region entwickelt. 

Ziele:

Ziel des Projektes ist insbesondere die Erhöhung der touristischen Attraktivität der Region. Durch die regionsübergreifende Vernetzung mit anderen Radwegen wird gewährleistet, dass der Themenradweg über die Grenzen der Region hinaus vermarktet wird und das Projekt auch über die Region hinaus an Relevanz und Attraktivität gewinnt.

Das bereits bestehende Freizeitwegenetz wird in diesem Sinne stärker ausgebaut und Lücken im Netz geschlossen. Der kulturhistorische Bezug und die Herausarbeitung örtlicher Besonderheiten regen zudem den Identifikationsprozess der einheimischen Bevölkerung mit der Region an. Das Projekt dient gleichermaßen zur Erweiterung des Kulturangebots der einheimischen Bevölkerung, die durch individuelle Tagestouren die Region neu erleben können, spricht aber auch Übernachtungsgäste von außerhalb an.

Besonderheiten:

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Perspektiven:

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Fragen zur Projektsammlung?

Felix Kupfernagel
0228 68 45 31 19
felix.kupfernagel@ble.de

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