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06.09.2023
Gemeinde Breitscheid
ja
Fördermittel: ca. 15.289 Euro
Gesamtinvestitionsvolumen: ca. 27.000 Euro
ab 2021
Im Breitscheider Geopark entsteht ein neues und innovatives regionales Angebot – insbesondere auch für Touristen –, das die unzugänglichen, aber besonders sehenswerten und wissenschaftlich wertvollen Forschungsbereiche in Form einer 3D-Show zugänglich macht.
Die Schauhöhle Herbstlabyrinth in Breitscheid wurde im Mai 2009 eröffnet und gilt bis heute aufgrund der Einzigartigkeit und wissenschaftlichen Entdeckungen als eine der bedeutendsten Schauhöhlen Deutschlands.
Die eigentlichen Attraktionen der unterirdischen Höhlenlandschaft liegen weit außerhalb des Schauhöhlenbereiches oder sind streng geschützt.
Tiefere Einblicke in das atemberaubende Höhlensystem lassen sich bisher weder in der Schauhöhle selbst noch auf dem Karst- und Höhlenlehrpfad erleben.
Die Projektidee: Hier ein neues und innovatives regionales Angebot auch für Touristen in der Region zu schaffen, das die unzugänglichen, aber besonders sehenswerten und wissenschaftlich wertvollen Forschungsbereiche in Form einer 3D-Show zugänglich macht.
Besucher bekommen mit dieser innovativen Idee ein alternatives Angebot über die Grenzen der 80 Meter langen Schauhöhle in das mittlerweile 12.665 Meter lange Höhlensystem in 3D virtuell und multimedial einzudringen und es als Gesamterlebnis zu erfahren.
Insbesondere ältere Menschen, die körperlich nicht mehr in der Lage sind, den steilen Eingangsstollen oder den Karstlehrpfad zu bewältigen, können so in den Genuss eines virtuellen und einmaligen Höhlenbesuchs kommen und tiefer in die faszinierende Unterwelt Breitscheids eintauchen.
So kann nicht nur der besonders geschützte Bärengang der Adventhöhle und dessen Geschichte samt Höhlenbär erlebt werden, sondern auch alle anderen für Besucher unzugänglichen Bereiche in dieser für Deutschland einmaligen Unterwelt.
Es soll erreicht werden, dass die seltenen Karsterscheinungen sowohl aus Sicht des Naturschutzes und der Geologie als auch des Tourismus verstärkt präsentiert werden. Eine 3D-Show bietet die Möglichkeit, Menschen an dieses Thema heranzuführen und der Region zu einem touristischen Alleinstellungsmerkmal zu verhelfen. Es wird eine aufwertende Ergänzung des Geoparks erreicht.
Um die geschützten Bereiche erlebbar zu machen, bestand die Projektidee darin, die physisch unzugänglichen Bereiche virtuell, in Form einer 3D-Show, zugänglich zu machen. Dabei bekommen die Besucher die Möglichkeit in das 12.665 Meter lange Höhlensystem in 3D virtuell und multimedial einzudringen.
Insbesondere Menschen mit körperlichen Einschränkungen, für die der steile Eingangsstollen oder der Karstlehrpfad nicht zu bewältigen ist, profitieren von diesem Angebot.
Felix Kupfernagel
0228 68 45 31 19
felix.kupfernagel@ble.de