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Neue Studie zur Zukunftsfähigkeit des Sondervermögens

In einer Studie zu Zukunftsinvestitionen im Bundeshaushalt stellt das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fest, dass das Sondervermögen nicht das volle Potenzial entfaltet. Der Grund: Der finanzielle Spielraum des Sondervermögens wird genutzt, um im Kernhaushalt höhere Mittel für den Gegenwartsausgaben frei zu machen.

Grundlage der Studie ist die sogenannte Zukunftsquote: Sie ist ein vom ZEW entwickelter Indikator, der die Zukunftsorientierung eines öffentlichen Haushalts bewertet.

Nicht zuletzt durch Sondervermögen erreicht die Zukunftsquote im Bundeshaushalt 2025 mit über 22 Prozent einen Höchststand seit Beginn der Berechnungen im Jahr 2018.

Allerdings äußern die Forschenden im Bericht Zweifel an einer dauerhaften Stärkung der Zukunftsausgaben. Der Grund: das Sondervermögen kann nur kurzfristig Spielräume schaffen.

Am 16. April 2026 stellt das ZEW die Studie im Rahmen einer Online-Veranstaltung vor.

Zum Download der Studie

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