Wir verwenden Cookies, um Ihnen die optimale Nutzung unserer Webseite zu ermöglichen. Es werden für den Betrieb der Seite nur notwendige Cookies gesetzt. Details in unserer Datenschutzerklärung.
Der Westfälisch-Lippische Landfrauenverband bringt Ehrenamtlichen die Möglichkeiten digitaler Vorstandsarbeit näher. Online-Schulungsreihen sollen den Teilnehmerinnen helfen, die Methoden digitaler Vorstandsarbeit und Mitgliederbetreuung kennen und nutzen zu lernen, um sie dann in ihren Ortsverbänden umsetzen zu können.
Der Diözesanverband Trier der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands fördert digitales Engagement mit besonderem Augenmerk auf ältere Frauen. Zu beobachten ist, dass immer mehr ältere Frauen bereit sind, sich auf Formen des digitalen Austauschs einzulassen. Ängste werden zunehmend abgelegt.
Das Projekt “Selbst ist die Frau” macht Vorbilder für Frauen sichtbar: Sie sollen Frauen im ländlichen Raum Wege in die berufliche Selbstständigkeit aufzeigen und sie ermutigen, selbst zu gründen.
Acht “LandFrauen” mit Gründungserfahrung wurden im Jahr 2019 zu Gründungslotsinnen ausgebildet und sind nun als Multiplikatorinnen in ihren Regionen aktiv. Sie bieten Workshops zu Gründungsthemen an und sensibilisieren Frauen im ländlichen Raum damit für das Thema Existenzgründung.
Der Bundesverband für queere junge Menschen “lambda” hat das Projekt “Jung und Queer – Das geht auch hier!” gestartet, das sich explizit an junge Menschen in ländlichen Regionen richtet.
Mit dem dreijährigen Projekt sollen eintägige Empowerment- oder Kreativworkshops in mittelgroßen Städten veranstaltet werden, in denen es bislang keine oder nur sehr wenige Angebote für junge Queers gibt. Dadurch sollen lokale Angebote entstehen.
Um queere Perspektiven abzubilden, hat die hessische Landesfachstelle “Queere Jugendarbeit” ein Projekt für queere Jugendliche aus ländlichen Regionen umgesetzt.
Neben dem übergreifenden Ziel der Kooperation soll das Projekt Angebote schaffen, die Sichtbarkeit von queeren Jugendlichen erhöhen und deren Vernetzung untereinander fördern.
Das Projekt “Frauen Vielfalt Politik” bietet eine Plattform, auf der mehrere Themen gebündelt werden. Die Plattform zielt darauf ab, Frauen den Einstieg in die (Kommunal-)Politik zu erleichtern und sie zu Führungspositionen zu motivieren. Dabei verfügt die Website über verschiedene Dossiers: Wissenssammlungen, Förder- und Vernetzungsangebote, Best-Practice-Beispiele und ein Magazin.
Das Projekt wurde vom Deutschen Landfrauenverband und der Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin initiiert.
Feministisches Dorfgeflüster (FDG) wurde im Juni 2020 gegründet und widmet sich dem Schaffen von Zugängen für feministische Perspektiven im ländlichen Raum.
Mit den Fördermitteln von Miteinander Reden wird das Projekt in dessen Heimatlandkreis Rottweil ausgebaut und gefestigt. Ziel des Projektes: dass alle die Wahl haben sollten, sich mit feministischen Themen zu beschäftigen. Doch dafür braucht es Räume, um sich auszutauschen, gemeinsam und voneinander zu lernen und sich zu unterstützen.
Der Verein Waldviertler Frauenwirtschaft bietet unter der Standortmarke FRAU iDA allen, die aus der Anonymität des Zuhause-Arbeitens heraustreten möchten, auf knapp 400 m2 moderne, flexible Büros, Arbeitsplätze, Besprechungs-, Praxis- und Veranstaltungsräume in der Innenstadt von Zwettl. Diese können bedarfsgerecht kurz- oder langfristig genutzt werden – dabei gibt es keine Branchenexklusivität.
Eine regionale Bank revitalisierte von 2018-2022 das alte Geschäftshaus, in dem FRAU iDA nun eingemietet ist. Trotz der großen Nachfrage verfolgt der Verein das Konzept „women first“ und vermietet fixe Büros/Arbeitsplätze vorrangig an Frauen, da der Initiative die Unterstützung von Frauen am Herzen liegt.
Das Projekt bot Landwirten, ihren Familienangehörigen und Partnern ein digitales Entwicklungsprogramm zum Thema Betriebsnachfolge mit dem Titel “Skifta Rikt” ("Richtung ändern") an. Es umfasste Vorträge zu sozialen und wirtschaftlichen Aspekten, Workshops und den Austausch unter Gleichgesinnten. Zwischen den Sitzungen arbeiteten die Teilnehmer an individuellen und familienbezogenen Aufgaben, um ihre eigenen Nachfolgeprozesse voranzutreiben.
Eine wichtige Erkenntnis war die Anerkennung ihrer unterschiedlichen Rollen durch das “Vier-Rollen-Modell” – Besitz, Verwaltung, Leben auf dem Bauernhof und Pflege von Beziehungen – als separate Bereiche, die jeweils unterschiedliche Entscheidungen erfordern, die dazu beitragen können, festgefahrene Positionen aufzulösen und Fortschritte zu ermöglichen. Die Teilnehmer schätzten den Austausch mit anderen in ähnlichen Situationen, insbesondere da sie aus verschiedenen Regionen kamen. Diese Distanz erleichterte es ihnen, sich zu öffnen, was zu ehrlicheren und transparenteren Gesprächen führte, die den Nachfolgeprozess beschleunigten.
Das Projekt “Rollen im Wandel” wollte Potenziale von nicht traditionell verteilten Rollen nutzbar machen, Alternativen zur herkömmlichen Rollenverteilung vor den Vorhang holen und dazu einladen, diese auszuprobieren. Zu diesem Zweck boten die Fachorganisation femail, der Familienverband Vorarlberg und der Verein Amazone mit Unterstützung der Lokalen Aktionsgruppe Regionalentwicklung Vorarlberg ein breites Spektrum an Aktivitäten an.
Damit alternative Rollenmodelle erlebbar werden, boten die drei Fachorganisationen Unterstützung bei der Umsetzung von Pilotaktivitäten. Parallel dazu wurden den teilnehmenden Gemeinden Formate wie Vorträge, Workshops oder digitale Angebote zur Verfügung gestellt, die Möglichkeiten der Auseinandersetzung und Reflexion mit Themen wie Geschlechtergerechtigkeit, Rollenbilder und -stereotypen und Vielfalt eröffneten. Frauen waren maßgeblich an der Entwicklung des Projekts beteiligt und stellten die Mehrheit der 650 Teilnehmenden, was zeigt, dass sich Männer nach wie vor wenig von den Themen angesprochen fühlen bzw. nicht genügend für das Thema begeistert werden konnten.