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Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft
Sachsen
Postfach 10 05 101
01076 Dresden
Website: Externer Link zur Behörde
Mit der züchterisch hervorgerufenen Langschwänzigkeit gehen in der Schafhaltung verschiedene Probleme einher. Es ist jedoch aus Erwägungen zum Tierwohl abzusehen, dass die gegenwärtige Praxis des Kupierens der Schwänze bei Lämmern in Deutschland mittelfristig nicht mehr zulässig sein wird. Im Projekt ist daher die Verkürzung der Schwanzlänge bei der Rasse Merinofleischschaf durch züchterische Maßnahmen vorgesehen. Es handelt sich um eine gefährdete Nutztierrasse, deren wichtigste Zuchtbestände in Sachsen bestehen. Voraussetzung für die Durchführung eines Zuchtprogramms ist der Aufbau einer Leistungsprüfung auf Kurzschwänzigkeit und die Anwendung eines vorhandenen genetischen Tests. Durch Nutzung bekannter Methoden der quantitativen Genetik ist es möglich, die in den Zuchtbeständen erhobenen phänotypischen und genomischen Informationen so zu verknüpfen, dass die genetische Veranlagung der zur Selektion und Verpaarung anstehenden Zuchttiere mit hoher Wahrscheinlichkeit ermittelt und die Schwanzlänge in wenigen Generationen verkürzt werden kann.
Nach Abschluss des Projektes finden Sie hier die Ergebnisse und den Abschlussbericht zum Download.
Die Ergebnisse werden, sobald verfügbar, hier dargestellt.
ELER 2023-2027 für Operationelle Gruppen (im Sinne von Reg. 2021/2115 Art. 77 und 127)
Zentrum für angewandte Forschung und Technologie e.V. (ZAFT) an der HTW Dresden
Dr. Uwe Bergfeld
Friedrich-List-Platz 1
01069 Dresden
Telefon: +49 351 462 3232
Mail: uwe.bergfeld@t-online.de
Sächsischen Schaf- und Ziegenzuchtverband e.V., Lehr- und Versuchsgut Oberholz der Universität Leipzig, Sprungbrett e.V, Schäferei Höfer, Schäferei Mieth
2025
laufend
436.807
DED21