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Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen
Stadttor 1
40219 Düsseldorf
Website: Externer Link zur Behörde
In vielen Milchviehbetrieben wird ein Teil der Herde mit Fleischrassen besamt, um Kreuzungskälber für die Rindermast zu erzeugen. Grund dafür sind die besseren Absatzmöglichkeiten und Erlöse der Kreuzungskälber gegenüber den Bullenkälbern der Milchrasse Holstein. Der Großteil der Kreuzungen entfällt auf die Rasse Weißblaue Belgier (WBB), da diese zurzeit die höchsten Erlöse erzielen. Die Kälber versprechen sehr gute Mastergebnisse und sind durch ihre Färbung eindeutig zu identifizieren. Im Vergleich zu anderen Rassen besteht jedoch ein höheres Risiko für Schwergeburten, was mit Einbußen bei Leistung und Tierwohl für Kuh und Kalb einhergehen kann. Viele Landwirte suchen inzwischen nach alternativen Fleischrassekreuzungen. Ziel des Projektes ist es, alternative Rassen für die Kreuzungsanpaarung in NRW zu prüfen und eine wissenschaftlich fundierte Datengrundlage zu schaffen. Damit sollen gut mastfähige Kälber aus der Region für die Bullenmast in NRW erzeugt werden, so dass auf Transporte von reinrassigen Fleckviehkälbern aus dem Süden verzichtet werden kann. Zusätzlich soll eine Vernetzung der beteiligten Akteure entlang der Wertschöpfungskette in NRW ermöglicht werden.
Nach Abschluss des Projektes finden Sie hier die Ergebnisse und den Abschlussbericht zum Download.
ELER 2023-2027 für Operationelle Gruppen (im Sinne von Reg. 2021/2115 Art. 77 und 127)
Förderverein Bioökonomieforschung e.V.
Elena Frenken
Adenauerallee 174
53113 Bonn
Telefon: +49 228 91447 48
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Förderverein Bioökonomieforschung e.V., Rinder-Union West eG, Westfleisch SCE, FH Südwestfalen, Landwirte
2024
laufend
498.505
DEA22